Der Fleischer zerlegt Fleisch von Rind, Schwein, Kalb, Schaf usw. und verarbeitet es zu Ladenfleisch, Wurstwaren, Pökel- und Räuchwaren und Delikatessen. Zu seinen Haupttätigkeiten zählen die Auswahl und Beurteilung von Schlachttierkörpern sowie deren fachgerechtes Verarbeiten, Veredeln und Lagern. Dieser Beruf bietet die Möglichkeit, sich auf bestimmte Aufgaben zu spezialisieren, so auf die Herstellung von typischen Wurst- und Fleischwaren, Feinkost und Konserven oder auf das qualifizierte Verkaufen.
Voraussetzung sind manuelle Geschicklichkeit, körperliche Belastbarkeit und ein guter Geruchs- und Geschmackssinn. Ausgebildete Fleischer finden in Gewerbe, Industrie und Handel einen sicheren Arbeitsplatz mit guten Verdienstmöglichkeiten. Holen Sie auch per e-Mail konkrete Antworten auf Ihre Fragen rund um den Beruf des Fleischers!

Dauer der Ausbildung zum/zur Fleischer/in:
Die Ausbildung im Lehrbetrieb und in der Berufsschule dauert drei Jahre.

Ausbildung:
Zu den vermittelten Kenntnissen und Fertigkeiten zählen u. a. das Handhaben der zu verwendenden Werkzeuge und Maschinen, Zerlegen von geschlachtetem Vieh, Verarbeiten, Haltbarmachen und Lagern von Fleisch, Grundsätze der Lebensmittelhygiene und Sicherheitsvorschriften.

Neben den fachlichen Kenntnissen und Fertigkeiten wird auch Wert auf die Persönlichkeitsbildung des Lehrlings gelegt, um ihm Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Eigenständigkeit und Präsentationsfähigkeit zu vermitteln.


Lehrabschlussprüfung:
Die Lehrabschlussprüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Der theoretische Teil der Prüfung ist nur dann abzulegen, wenn das Lehrziel der fachlich einschlägigen Berufsschule nicht erreicht wurde.


Prüfungsgegenstände:
Theoretischer Teil:
Fachkunde
Angewandte Mathematik

Praktischer Teil:
Prüfarbeit
Fachgespräch

Die Lehrabschlussprüfung kann wiederholt werden, falls sie nicht bestanden wurde.

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